{"id":616,"date":"2020-11-28T21:05:16","date_gmt":"2020-11-28T21:05:16","guid":{"rendered":"https:\/\/wc-test.waldmann.solutions\/?page_id=616"},"modified":"2026-04-26T21:17:30","modified_gmt":"2026-04-26T21:17:30","slug":"ausstellungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wc-test.waldmann.solutions\/?page_id=616","title":{"rendered":"Ausstellungen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>1985\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><br><strong>1. Heimatausstellung \u00fcber das D\u00f6rfliche Leben in Dittershausen\/Dennhausen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auszug aus dem HNA-Artikel vom 16. Mai 1985<br>\u201eOriginale&#8220; zu bewundern<br><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:53% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"719\" src=\"https:\/\/wc-test.waldmann.solutions\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/030-1024x719.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-659 size-full\" srcset=\"https:\/\/wc-test.waldmann.solutions\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/030-1024x719.jpg?v=1607964113 1024w, https:\/\/wc-test.waldmann.solutions\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/030-300x211.jpg?v=1607964113 300w, https:\/\/wc-test.waldmann.solutions\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/030-768x539.jpg?v=1607964113 768w, https:\/\/wc-test.waldmann.solutions\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/030-1536x1078.jpg?v=1607964113 1536w, https:\/\/wc-test.waldmann.solutions\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/030-2048x1438.jpg?v=1607964113 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Fuldabr\u00fcck (zsf). F\u00fcr einige Tage ist in das alte Dorfgemeinschaftshaus in Dittershausen ein kleines Dorfmuseum eingezogen.  In einer Ausstellung werden hier keine hochgestellten Pers\u00f6nlichkeiten vorgestellt, sondern das einfache Leben der Denn- und Dittersh\u00e4user<br>anhand von Dokumenten, Fotos und<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Gebrauchsgegenst\u00e4nden vorgef\u00fchrt. Einer ist doch herrschaftlich: der Privatchauffeur des Gutes Freienhagen, der sich und sein Dienstfahrzeug auf einem alten Foto pr\u00e4sentiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur an einzelne Originale wie ihn und .den ahlen Schm\u00e4dt&#8220;, das \u201ePostmarthchen&#8220;<br>und den Ortsdiener \u201eScheffmanns Heinz&#8220; wird erinnert, sondern es werden viele Szenen<br>aus dem d\u00f6rflichen Leben vor Augen gef\u00fchrt. Besonders anschaulich ist unter anderem die Dokumentation\u00fcber den wiederholten Bau der privaten Dittersh\u00e4user Gemeindebr\u00fccke.<br>In den zwanziger Jahren erbaut, wurde sie 1943 durch das Hochwasser der zerst\u00f6rten Edertalsperre umgelegt. Im gleichen Jahr wieder errichtet, zerst\u00f6rte sie 1945 eine Sprengung. 1945\/46 baute man sie wieder auf, und 1957 erhielt sie ihren jetzigen Belag.<br>Neben vielen Privatfotos aus verschiedenen Familien stellte einer der Initiatoren, der Fotograf und Kameramann Karl Friedrich Waldmann, sein Archivmaterial zur Verf\u00fcgung. Er<br>hat schon als Kind fotografiert und auch sp\u00e4ter das Dorfleben mit der Kamera festgehalten wie beispielsweise den Kirmeszug von 1936. Alte und junge Menschen ziehen auf diesen Bildern \u00fcber die gepflasterten Dorfstra\u00dfen. Auf einigen Fotos marschieren<br>G\u00e4nse vorneweg. Viele der Frauen und M\u00e4nner, die damals vergn\u00fcgt feierten, leben<br>nicht mehr, einige sind im Krieg gefallen. Wehm\u00fctige Erinnerung f\u00fcr alte Fuldabr\u00fccker, die<br>die Zeit vor dem Krieg noch vor Augen haben.<br>Aber auch die zugezogenen Neub\u00fcrger werden in der Ausstellung vieles entdecken. Sei<br>es, da\u00df sie die Gebrauchsgegenst\u00e4nde genauer unter die Lupe nehmen, das sch\u00f6ne Geschirr bewundern oder sich an der alten Bauernstube mit der W\u00e4schevielfalt<br>erfreuen.<br>Altes Leinen gibt es nicht nur mit wunderbarer Hessenstickerei zu sehen, auch die Mehls\u00e4kke, die neben einigen landwirtschaftlichen Ger\u00e4ten an der Wand h\u00e4ngen, wurden aus Leinen hergestellt. Dank des Einsatzes der Landfrauen kam hier<br>so viel Material zusammen, da\u00df ein Blick in den d\u00f6rflichen Haushalt m\u00f6glich ist.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Anderes Leben zeigen die Mitglieder der Gruppe des Bundes f\u00fcr Vogelschutz. Sie dokumentieren die Natur der Gemarkung. Ausgestopfte V\u00f6gel, einige<br>Nester, Nistk\u00e4sten, eine Insektenbruthilfe, eine gro\u00dfe Pflanzendokumentation verdeutlichen, was heimische Natur vielf\u00e4ltig und liebenswert macht.<br>Die Ausstellung w\u00e4re nicht vollst\u00e4ndig ohne die Ahnentafel der Familie Gerlach, geh\u00f6ren<br>doch zwei Tr\u00e4ger dieses Namens zu den Ausrichtern. In ihr finden sich fast alle alten Ditters- und Dennh\u00e4user Familien wieder. 1592 tauchte der Name zuerst auf; der Stammbaum k\u00f6nnte mittlerweile 20 bis 30 Meter Papier f\u00fcllen, meint der Freizeitfamilienforscher Norbert Gerlach. Sieben Meter hat er f\u00fcr die interessierten Vettern<br>ausgebreitet, die nun ihren Verwandschaftsgrad auskundschaften k\u00f6nnen. Die Ausstellung,<br>die gestern abend er\u00f6ffnet wurde, ist noch bis einschlie\u00dflich Mai im  Dorfgemeinschaftshaus Dittershausen zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1988 \u00a0\u00a0 <\/strong><br><strong>2. Heimatausstellung \u00fcber das D\u00f6rfliche Leben in Dittershausen\/Dennhausen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auszug aus dem HNA-Artikel vom 4. Juni 1988<\/p>\n\n\n\n<p>Fotoausstellung<br>Lausbuben und F\u00fcrsten<br><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-vertically-aligned-top is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:54% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"739\" src=\"https:\/\/wc-test.waldmann.solutions\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/032-1024x739.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-662 size-full\" srcset=\"https:\/\/wc-test.waldmann.solutions\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/032-1024x739.jpg?v=1607963988 1024w, https:\/\/wc-test.waldmann.solutions\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/032-300x216.jpg?v=1607963988 300w, https:\/\/wc-test.waldmann.solutions\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/032-768x554.jpg?v=1607963988 768w, https:\/\/wc-test.waldmann.solutions\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/032-1536x1108.jpg?v=1607963988 1536w, https:\/\/wc-test.waldmann.solutions\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/032-2048x1478.jpg?v=1607963988 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Fuldabr\u00fcck. Am Ufer der Fulda liegen Hemden, Hosen, Dekken und Bettzeug im Gras. Frauen stehen daneben und unterhalten sich, ehe sie die W\u00e4sche in dem Flu\u00df kr\u00e4ftig zwischen ihren H\u00e4nden reiben, um diese zu reinigen. Einige Bauern sitzen auf dem Heuwagen und fahren nach getaner Tat \u00fcber die Felder nach Hause<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p> &#8211; zwei historische Fotos von \u00fcber 300, die nicht nur zeigen, womit sich die Menschen fr\u00fcher besch\u00e4ftigt haben, sondern das ganze Leben beleuchten wollen. Von der Zeit der Kurf\u00fcrsten bis zum Zweiten Weltkrieg, diese Zeitspanne umfa\u00dft eine \u00fcberregionale Ausstellung des Heimat- und Geschichtsvereins Fuldabr\u00fcck, die bis zum 10. Juni im Dorfgemeinschaftshaus<br>in Dittershausen zu sehen ist. Pr\u00e4sentiert werden vor allem Bilder aus Kassel, die<br>Zeugen einer Zeit sind, als Kurf\u00fcrsten und Landgrafen dort zu Hause waren. Doch das einfache Volk fehlt auch nicht: Lausbuben auf den Stra\u00dfen, Handwerker in Hinterh\u00f6fen, sie alle wurden von Fotografen festgehalten. Die Besucher erfahren viel \u00fcber die Stadt Kassel, k\u00f6nnen Stra\u00dfen und H\u00e4user sehen, die heute nicht mehr zu finden sind.<br>Direkte Vergleiche zwischen damals und heute, die Ver\u00e4nderung von Geb\u00e4uden &#8211; das will<br>die Ausstellung nach Auskunft von Heinz Gerlach vom Geschichtsverein nicht unbedingt<br>vermittelt. Die Bilder sollen vielmehr informieren, erkl\u00e4rt der Fuldabr\u00fccker. Da wird die<br>Schule des Klosters Kaufungen, die in der N\u00e4he des Zeughauses in Kassel stand, gezeigt. Von dort aus soll es einen unterirdischen Gang bis in die heutige Landkreisgemeinde gegeben haben. Wie gut war die Industrie seinerzeit? Gab es einen hohen<br>Lebensstandard? Die Fotos beantworten die Fragen. \u201eDie heile Welt auf den Bildern&#8220;, so Gerlach, sollen die Besucher der Ausstellung jedoch nicht allzulange in Erinnerung behalten. <\/p>\n\n\n\n<p>Im gleichen Raum des Gemeinschafthauses zeigt der Angelverein Hassia, wie verschmutzt die Gew\u00e4sser sind und welche Auswirkungen dies auf die Fischwelt hat. Ge\u00f6ffent ist das<br>Haus in der Schulstra\u00dfe von 16 bis 19 Uhr sowie am Wochenende. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Auswahl der Fotos f\u00fcr die Ausstellung, die eigentlich bereits f\u00fcr 1987 gelant war, hatte KarlFriedrich Waldmann bereits geplant und die Reproduktionen durchgef\u00fchrt. Nach Waldmanns Tod fertigte der Sohn Herbert Waldmann die Abz\u00fcge im v\u00e4terlichen Labor an, so dass die Ausstellung in 1988 stattfinden konnte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2003<\/strong><br><strong>Ausstellung <a href=\"https:\/\/wc-test.waldmann.solutions\/?page_id=610\" data-type=\"page\" data-id=\"610\">Prinzenerzieher B\u00fcchsenmacher Nobelpreistr\u00e4ger<\/a> \u00fcber Pers\u00f6nlichkeiten in Nordhessen im Regionalmuseum Kaufungen.<\/strong><br>Kurzbeschreibung auf dem Flyer:<br>&#8222;W\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges arbeitet der in Dittershausen geborene Waldmann als Fotograf und Kameramann f\u00fcr die Wochenschau. Die bemerkenswerte Qualit\u00e4t seiner Arbeiten macht ihn bekannt. 1963 beginnt er als Filmkameramann beim Hessischen Rundfunk. Nach einigen kleineren und gr\u00f6\u00dferen Fernsehproduktionen geht Waldmann f\u00fcr Filmproduktionen ins Ausland. \u201eMedizin in der Sowjetunion\u201d und \u201eBildungssystem in der Sowjetunion\u201d brachten dem Hessischen Rundfunk gro\u00dfen Erfolg ein. Unter schwierigsten Bedingungen dreht Waldmann u.a. in Malaysia, Asien und S\u00fcdafrika. Ab 1972 baut Waldmann das Studio Kassel des HR auf und lehrt an der Universit\u00e4t G\u00f6ttingen. Von 1979 bis zu seiner Pensionierung 1983 \u00fcbernimmt er die Produktionsleitung Fernsehen im Studio Kassel. Waldmann bleibt jedoch auch zeitlebens Bewahrer und Besch\u00fctzer des Mediums Fotografie. In seinem kleinen, privaten Museum sammelt und archiviert er \u00fcber 10.000 Dokumente zur Geschichte der Fotografie.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Details \u00fcber das Wirken des <a href=\"https:\/\/wc-test.waldmann.solutions\/?page_id=608\" data-type=\"page\" data-id=\"608\">Fotografen und Kameramanns Waldmann <\/a> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1985\u00a0\u00a0\u00a0 1. Heimatausstellung \u00fcber das D\u00f6rfliche Leben in Dittershausen\/Dennhausen Auszug aus dem HNA-Artikel vom 16. Mai 1985\u201eOriginale&#8220; zu bewundern Fuldabr\u00fcck (zsf). F\u00fcr einige Tage ist in das alte Dorfgemeinschaftshaus in Dittershausen ein kleines Dorfmuseum eingezogen. 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